Darpanagrafie
Abgeleitet aus dem indischen Wort für Spiegel, Spiegelbild oder Spiegelung, tendiert Darpana zu „nicht reale Erscheinung“, zu „Trugbild“ bis „Fata Morgana“. Damit rückt der Begriff nahe an das „Maya“ der indischen Vedanta-Philosophie. Nach ihr verbirgt sich die „Wahrheit“, die Erkenntnis über das Wesen der Dinge, hinter dem Schleier der oberflächlichen, uns „real“ erscheinenden Welt.
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Kunst inspiriert Kunst
Reduktion als Stilmittel fotografischer Bildsprache Als Kind spielte ich gerne mit meiner Oma ein Städtequartett. Das war ein Kartenspiel, in dem auch die “Alhambra“ vorkam, die richtigerweise der Stadt Granada zuzuordnen war. Für mich waren…
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Die Thomaskirche
Ein historisch und kulturell bedeutsames Bauwerk Mit 63 Winkelgraden Neigung zählt das Dach der…
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Die Farbe Lila
Purpur und seine Entwicklungsgeschichte Die Farbe Lila war von jeher aus vielerlei Gründen eine…
„Mönche in buddhistischen Klöstern fertigen manchmal in tage- und wochenlanger mühsamer Arbeit aus unterschiedlichst eingefärbtem Sand großflächige Bilder an. Wenn die Novizen damit fertig sind, geben sie dem Klostervorsteher Bescheid. Der würdigt die Arbeit, oft nur durch eine kleine Geste, wischt dann mit der Hand durch den bunten Sand und das eben fertiggestellte Kunstwerk ist zerstört.
Der Sinn dieses ganzen Aufwands ist der äußerlich nicht sichtbare Lernprozess, sich mit materiellen Dingen nicht zu identifizieren und aus kreativen Schaffensprozessen keinen süßen Nektar zu ziehen, an dem sich das Ego nährt.“
Madhukar
Drapangraph
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